Den Wandel gestalten

Aktuelle Informationen


Fachtagungen zum 7. Altenbericht der Bundesregierung:

       Je älter man wird, desto mehr wird das unmittelbare Wohnumfeld zum Lebensmittelpunkt. Damit ältere Menschen möglichst lange im gewohnten Umfeld leben können, braucht es vielfältige Unterstützungs- und Netzwerkstrukturen. Der 7. Altenbericht der Bundesregierung, der unter dem Thema „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“ steht, soll herausarbeiten, an welche lokalen Voraussetzungen die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen geknüpft ist und welche Aufgaben sich bei der Gestaltung von Sorge- und Partizipationsaufgaben stellen.

Zum Thema des 7. Altenberichts gab es in der Nordkirche zwei Tagungen:

  • Sorgende Gemeinschaft – strapazierter Mythos und/oder gesellschaftliche Notwendigkeit? (19.4.2016) mehr>
  • Macht mehr MITEINANDER – miteinander leben, füreinander da sein! (28.4.2016) mehr >

Hier finden Sie Materialien zum Thema:

  Vortrag Prof. Dr. Thomas Klie

  Positionspapier EAfA

 Impulsvortrag Cornelia Coenen-Marx

Vortrag Dr. Frank Berner

Informationsmaterial der Fachstelle Alter:

Flyer Den Wandel gestalten  



Petra Müller
Petra Müller
Leiterin der Fachstelle Alter

Den Wandel gestalten – Zukunftsfähige Seniorenarbeit entfalten

Die kirchliche Seniorenarbeit ist in großem Umbruch. Ursache dafür sind der Strukturwandel des Alters in einer Gesellschaft des langen Lebens und der demographische Wandel mit seinen Herausforderungen und Chancen. Zusammen mit der Differenzierung und Pluralisierung von Lebenslagen ergibt sich ein breites Spektrum an Einflüssen, die es zu bewältigen gilt.

Das Alter ist schon lange nicht mehr Rest des Lebens, sondern kann oft mehrere Lebensjahrzehnte umfassen. Gleichzeitig rücken weniger die Defizite, als vielmehr die Ressourcen und Möglichkeiten älterer Menschen in den Blick. Von ihren Lebenserfahrungen können wir lernen, von dem, was sie geprägt hat, können sie erzählen. Menschen in der nachberuflichen, nachfamiliären Phase wollen für sich, mit anderen und für andere etwas gestalten.

Die klassische Zielgruppe kirchlicher Seniorenarbeit ist vielfältig und sehr bunt geworden. Die bewährten traditionellen Formen - wie Seniorennachmittage und Besuchsdienste - werden durch weitere Angebote ergänzt. Das fordert Kirchengemeinden, Kirchenkreise, Haupt- und Ehrenamtliche gleichermaßen heraus, Neues zu entwickeln und zu wagen und neue Wege zu beschreiten. Vielerorts geschieht das schon. Das belegen zahlreiche Beispiele gelungener Praxis und Projekte.

Die Fachstelle Alter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland fördert und begleitet diesen Wandel durch


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